Umfeld für die Ostschweizer Industrie bleibt herausfordernd
Die Geschäftslage in der Ostschweizer Industrie hat sich zuletzt stabil entwickelt und wird insgesamt weiterhin als befriedigend beurteilt. Während die Situation in der Metallindustrie sowie im Maschinen- und Fahrzeugbau weiterhin angespannt bleibt, profitiert der Bereich Elektronik und Optik von steigenden Aufträgen aus der Rüstungsindustrie.
Das internationale Umfeld bleibt herausfordernd und das Wachstum in wichtigen Absatzmärkten dürfte auch im Jahr 2026 unter dem langfristigen Durchschnitt liegen. Insbesondere in Europa ist die Dynamik in der Industrie weiterhin schwach. In Deutschland kommen positive Impulse bislang vor allem aus der Rüstungsindustrie, während ein breiter Aufschwung weiterhin ausbleibt und durch strukturelle Probleme gebremst wird. Im weiteren Jahresverlauf dürfte das angekündigte Infrastrukturpaket jedoch erste unterstützende Impulse liefern.
Die schwache Nachfrage aus Europa in Kombination mit der anhaltenden Investitionszurückhaltung spiegelt sich bei hiesigen Firmen in den Auftragsbüchern wider. Rund 40 Prozent der Ostschweizer Industrieunternehmen berichten von einem unzureichenden Auftragsbestand. Besonders ausgeprägt ist die Auftragsflaute in der Metallindustrie. Entsprechend bleibt eine ungenügende Nachfrage das am häufigsten genannte Hemmnis. Zusätzlich belastet der starke Franken – insbesondere gegenüber dem US-Dollar – die Wettbewerbsfähigkeit der Ostschweizer Industrie.
Trotz des schwierigen Umfelds zeigen sich die befragten Industrieunternehmen mit Blick auf die kommenden Monate verhalten optimistisch und erwarten Zuwächse bei Produktion, Exporten und Bestelleingängen. Dieser Optimismus ist jedoch bislang vorwiegend erwartungsgetrieben und spiegelt sich noch nicht in einem nachhaltig steigenden Auftragseingang wider. Vor dem Hintergrund der schwachen Dynamik bei wichtigen Handelspartnern fehlen derzeit konjunkturelle Impulse, die eine kräftige und dauerhafte Belebung auslösen könnten.
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