
Positive Grundstimmung trotz tiefem Zinsniveau
Die Geschäftslage in der Ostschweizer Finanz- und Versicherungsbranche hat sich im abgelaufenen Quartal leicht eingetrübt – allerdings ausgehend von einem hohen Niveau. Nach wie vor berichtet kein Unternehmen von einer schlechten Geschäftslage. Die Nachfrage in der Finanzbranche ist zwar gestiegen, allerdings hat sich die Ertragslage erneut verschlechtert. Ein Grund dafür dürften die Zinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank sein. Im Juni senkte diese den Leitzins auf 0%, was die Margen der Finanzunternehmen unter Druck setzt.
Das meistgenannte Hemmnis für die Geschäftstätigkeit sind nach wie vor finanzielle Restriktionen. Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen nennt diese als Hemmnis. Dies dürfte unter anderem auf regulatorische Anpassungen im Zusammenhang mit Basel III zurückzuführen sein, die höhere Eigenkapitalanforderungen mit sich bringen.
Für die restlichen Monate des Jahres erwarten die befragten Unternehmen eine stabile Geschäftsentwicklung. Die Nachfrage dürfte weiter steigen. Zudem wird gemäss Umfrageergebnissen erstmals seit Ende 2020 kein Anstieg der Betriebsausgaben in den kommenden Monaten erwartet. Allerdings bleiben die Erträge aufgrund des Zinsumfelds weiter unter Druck. Bei den Preisen sind aber keine Änderungen vorgesehen. Auch bei der Personalsituation sehen die Finanzunternehmen aktuell keinen Anpassungsbedarf. Sie planen zurzeit weder einen Stellenaufbau noch einen Abbau.
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