Detailhandel mit stabiler Entwicklung
Die Geschäftslage im Ostschweizer Detailhandel wird unverändert als befriedigend eingeschätzt.
Dank stabiler Lage auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich der private Konsum trotz geopolitischer Unsicherheit und schwacher Entwicklung in der Industrie weiterhin robust und stützt damit die Entwicklung im Detailhandel. Der Iran-Krieg hat jedoch die ohnehin schlechte Konsumentenstimmung weiter eingetrübt. So wird insbesondere die erwartete Wirtschaftsentwicklung deutlich negativ eingeschätzt. Auch die Arbeitsplatzsicherheit wird weiterhin negativ eingestuft.
Die schlechtere Konsumentenstimmung sorgt bisher aber nicht für grössere Einschränkungen beim tatsächlichen Konsum. Allerdings zeigen sich Konsumentinnen und Konsumenten teilweise etwas preissensitiver und greifen eher zu günstigeren Alternativen. So hat sich der Umsatz im Ostschweizer Detailhandel trotz stabilen mengenmässigem Absatz seit Jahresbeginn tendenziell verschlechtert.
Die Detailhandelsunternehmen planen erstmals seit über zwei Jahren wieder Preiserhöhungen in den kommenden Monaten. Dies könnten die Nachfrage etwas dämpfen. Entsprechend fallen auch die Geschäftserwartungen der Ostschweizer Detailhändler weniger positiv aus als noch zu Beginn des Jahres. Insbesondere das Non-Food-Segment steht unter Druck und erwartet ein Rückgang der Umsätze. Dahingegen wird im Lebensmittelsegment weiterhin mit steigenden Umsätzen gerechnet.
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