Stabile Entwicklung im Detailhandel
Wie bereits zu Jahresbeginn wird die Geschäftslage im Ostschweizer Detailhandel von den befragten Unternehmen als insgesamt befriedigend eingeschätzt.
Nach den sehr starken Jahren während und nach der Corona-Pandemie setzt sich damit die nun schwächere Dynamik fort, wobei diese im zweiten Quartal 2026 durch den Iran-Krieg zwischenzeitlich nochmals verstärkt wurde. Zwar ist der Inflationsschub in der Schweiz deutlich weniger stark ausgefallen als im Ausland und der Arbeitsmarkt ist in der Ostschweiz weiterhin solid. Trotzdem hat sich die ohnehin schlechte Konsumentenstimmung im ersten Halbjahr nochmals eingetrübt. Entsprechend sitzt das Portemonnaie bei Konsumentinnen und Konsumenten etwas weniger locker als auch schon. Trotzdem bleibt der private Konsum in der Ostschweiz grundsätzlich robust und ist weiterhin eine zentrale Stütze der Gesamtwirtschaft. Dies zeigt sich auch bei der weitestgehend stabilen Ertragslage im Ostschweizer Detailhandel.
Für die kommenden Monate erwarten die befragten Detailhandelsunternehmen eine leicht verbesserte Geschäftslage. Auch ist in einigen Fällen mit höheren Verkaufspreisen zu rechnen, unter anderem da Mehrkosten aufgrund global belasteter Lieferketten an Kundinnen und Kunden weitergegeben werden. Die überwiegende Mehrheit der befragten Unternehmen rechnet aber mit grundsätzlich stabilen Preisen.
Ertragslage
Kundenfrequenz
Geschäftslage
Zahl der Beschäftigten
Geschäftslage
Einkauf
Umsatz
Beschäftigtenzahl
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