Weiterhin dynamische Exporte

Die Exporte der Region St.Gallen-Appenzell sind im 3. Quartal um 5.7% und seit Jahresbeginn um 5.8% gewachsen und liegen damit deutlich über dem Schweizer Durchschnitt.

Zu diesem guten Abschneiden haben von den anteilsmässig bedeutenden Warenarten insbesondere die Metalle, die Fahrzeuge, die Apparate der Elektroindustrie und der Elektronik sowie  die Maschinen beigetragen. Hingegen ist bei den Präzisionsinstrumenten, der Chemie/Pharma  und den Kunststoffen ein Rückgang zu verzeichnen.

Das Wachstum im 3. Quartal ist den Ländern der Eurozone zu verdanken, weisen sie doch ein sattes Plus von 13% aus, während die Exporte in die übrige Welt um rund 2% unter dem Vorjahresquartal zu liegen kommen.

Zwischen den Ausfuhren in die Eurozone und dem Wechselkurs des Euro zum Franken zeigt sich seit der Aufhebung des Mindestkurses im Januar 2015 eine grosse Kongruenz. Die Exporte der Ostschweiz reagieren also sehr sensibel auf Schwankungen des Wechselkurses bzw. des Preises.

Die Ausfuhren nach Deutschland, dem wichtigsten Handelspartner, sind seit Jahresbeginn um gut 2% angestiegen. Die USA als zweitwichtigste Exportdestination haben im bisherigen Jahresverlauf etwas weniger Ostschweizer Produkte (-0.5%) georderter als noch im Vorjahr. Verantwortlich dafür ist in erster Linie die Abwertung des Dollars, der im Verlauf des Jahres gut 5% an Wert eingebüsst hat. Die Ausfuhren nach Asien (+15%), v.a. nach China und Singapur, haben Dynamik bewiesen.

Exporte Total

Maschinen, Apparate, Elektronik

Kunststoff

Nahrungs- und Genussmittel