Exportwachstum geht weiter

Die Exporte der Region St.Gallen-Appenzell sind im 1. Quartal 2018 um 2.8 % gewachsen. Oben aus schwingen die Exporte in die Eurozone, welche um 13.8 % zulegen konnten.

Die Gesamtausfuhren ohne die Eurozone schrumpften um 6.8 %. Hauptverantwortlich dafür sind ein starker Rückgang der Exporte nach Amerika und ein leichter Rückgang nach Asien. Nach Ländern betrachtet fällt ein zweistelliger Rückgang der Lieferungen in die USA (-16%), in das Vereinigte Königreich (-14 %), nach Singapur (-19.5 %) und China (-10 %) auf. Dank eines zweitstelligen Anstiegs in unsere Nachbarländer Italien (25 %), Frankreich (23 %), Österreich (23 %) und Deutschland (11 %) sowie nach Japan (34 %) und Indien (15 %) konnte dieser Anstieg mehr als wett gemacht werden.

Die beiden Appenzell und der Kanton St.Gallen exportierten mehr als vor Jahresfrist. Die Regionen Sarganserland, Toggenburg und St.Gallen waren besonders erfolgreich auf den Auslandmärkten unterwegs. Hingegen weisen das Rheintal (-0.6 %) und Rorschach (-9 %) ein Minus aus.

Von den sechs Schwergewichten im Exportgeschäft der Region St.Gallen-Appenzell entwickelten sich die Metalle (16 %), die Präzisionsinstrumente (12 %), die Maschinen (4 %) und die Produkte der Chemie / Pharma (2 %) erfreulich. Einen Rückgang haben hingegen die Waren der Elektroindustrie / Elektronik (-5 %) und die alkoholfreien Getränke (-16 %) auszuweisen.

Ebenfalls zuzulegen vermochten Kunststoffe (12%) und Textilien (11%), aber nicht das grafische Gewerbe (-5%) und die Fahrzeuginsdustrie (-12%).

Exporte Total

Maschinen, Apparate, Elektronik

Kunststoff

Nahrungs- und Genussmittel