Detailhändler warten auf die Wende

Die Wende zu höheren Umsätzen im Detailhandel lässt weiter auf sich warten. Nicht abgekühlt hat sich die Zuversicht.

Die Umsätze im Schweizer Detailhandel sind gemäss BFS nominal und kalenderbereinigt im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen, im zweiten (-0.4%) und dritten Quartal (-0.7%) jedoch erneut gesunken. Alle drei Monate des dritten Quartals waren von einem Rückgang betroffen. Daran konnte auch ein erneuter Anstieg des Konsumentenstimmungsindex nichts ändern.

In der längerfristigen Perspektive liegen die Detailhandelsumsätze rund 9% unter dem Stand des Jahres 2000. Die realen Umsätze konnten sich aufgrund von Preissenkungen in derselben Zeitspanne halten.

Betroffen von den harzenden Umsätze sind auch die Arbeitsplätze, sanken doch die Anzahl der Beschäftigten im Schweizer Detailhandel seit dem Jahr 2008 um rund 22‘000. Davon gehen 9‘000 Arbeitsplätze auf das Konto des laufenden Jahres.

Obwohl der aktuelle Bestand an Beschäftigten eher als zu hoch eingeschätzt wird, rechnen 22% der regionalen Detaillisten in den kommenden Monaten mit Personaleinstellungen. 12% gehen von einem Abbau von Arbeitsplätzen aus.

Die Geschäftslage im regionalen Detailhandel präsentiert sich weiterhin stabil. 17% beurteilen die Geschäfte als gut, 68% als befriedigend und 16% als schlecht. Genauso stabil wie die Geschäfte hat sich auch die Ertragslage entwickelt.

Die Detailhändler der Region St.Gallen-Appenzell bleiben optimistisch: Die Wende zu steigenden Umsätzen und besseren Geschäften wird gemäss ihren Prognosen in den nächsten Monaten eintreffen. 44% erwarten steigende Umsätze, nur noch 14% gehen von einem weiteren Schrumpfen aus.

Umsatz

Ertragslage

Kundenfrequenz

Geschäftslage

Zahl der Beschäftigten

Geschäftslage

Zeitpunkt

Einkauf

Zeitpunkt

Umsatz

Zeitpunkt

Beschäftigtenzahl

Zeitpunkt