Wende im Detailhandel verschoben

Die Hoffnungen auf eine Trendwende im Detailhandel haben sich bisher nicht erfüllt, sie bleiben aber auch zu Beginn des dritten Quartals bestehen.

Die Umsätze im Schweizer Detailhandel sind saisonbereinigt im ersten Quartal um nominal 0.2% gestiegen, im zweiten Quartal hingegen um 0.7% gesunken. Somit bleibt am ersten Halbjahr 2017 ein Umsatzminus haften. Mut machen allerdings das Umsatzwachstum im Mai und Juni sowie die Aufhellung der Konsumentenstimmung. Einen höheren Stand als im Juni 2017 erreicht der Konsumentenstimmungsindex zuletzt vor drei Jahren.

Im Ostschweizer Detailhandel hat sich die Konjunktur im zweiten Quartal auf tiefem Niveau stabilisiert. Beispielhaft dafür ist das Urteil über die Geschäftslage: Nur 17% der Detaillisten beurteilen sie als gut, 22% als schlecht und 61% als befriedigend. Die Hoffnungen auf bessere Zeiten bleiben bestehen. So erwarten 29% steigende Umsätze (20% rechnen mit sinkenden Umsätzen) und 25% zählen in den nächsten sechs Monaten auf eine Verbesserung der Geschäftslage (13% befürchten eine Verschlechterung).

Stabilität signalisiert auch der Konjunkturindex für den Ostschweizer Detailhandel. Das Minus in der Beurteilung der aktuellen Geschäftslage wird durch das Plus im Ausblick kompensiert. Sollte sich die Erholung des Euro als nachhaltig herausstellen, wird der Einkaufstourismus gebremst und der Konsum im Inland gestärkt.

Umsatz

Ertragslage

Kundenfrequenz

Geschäftslage

Zahl der Beschäftigten

Geschäftslage

Zeitpunkt

Einkauf

Zeitpunkt

Umsatz

Zeitpunkt

Beschäftigtenzahl

Zeitpunkt