In der Abteilung Finanzplanung bieten 30 Expertinnen und Experten 
spezialisierte Beratung zu Finanzplanung, Erbrecht, Steuern und 
beruflicher Vorsorge an. Abteilungsleiter Jon Lengweiler und Teamleiterin Vreni Komminoth geben einen Einblick in ihre Arbeit.

Die Vorsorgeexperten

In der Abteilung Finanzplanung bieten 30 Expertinnen und Experten spezialisierte Beratung zu Finanzplanung, Erbrecht, Steuern und beruflicher Vorsorge an. Abteilungsleiter Jon Lengweiler und Teamleiterin Vreni Komminoth geben einen Einblick in ihre Arbeit.


Im Interview

Portraitfoto von Jon Lengweiler, Leiter Finanzplanung bei der St.Galler Kantonalbank

Jon Lengweiler

Jon Lengweiler ist seit 2024 bei der SGKB und leitet die Abteilung Finanzplanung. Der Jurist (Universität Zürich) war davor bei einer Grossbank für Finanzplanung, Erbrecht- und Steuerberatung verantwortlich. Er ist im Oberengadin aufgewachsen und lebt mit seiner Familie in Mörschwil. 

Vreni Komminoth

Vreni Komminoth ist seit 2015 bei der SGKB. Sie hat Rechtswissenschaften an der HSG studiert, in St. Gallen das Anwaltspatent erlangt und hat eine 
Ausbildung in Mediation. Seit fünf Jahren leitet sie das 11-köpfige Team Erbschaften. Die Bündnerin lebt mit ihrem Partner in St. Gallen.


Wann kommen die Kundinnen und Kunden mit euch in Kontakt? 

Jon Lengweiler:  Ausgangspunkt ist immer die Beratung durch unsere Kundenberaterinnen und -berater in den Niederlassungen. Die SGKB legt viel Wert darauf, die Lebenssituation der Kundinnen und Kunden ganzheitlich zu verstehen. Bei den grossen Lebensereignissen wie Hauskauf, Heirat, Kinder und natürlich Pensionierung können unsere Expertinnen und Experten für eine Beratung beigezogen werden. So machen wir jährlich mehrere Tausend Beratungen in den Niederlassungen.

Was beschäftigt eure Kundinnen und Kunden?

Vreni Komminoth: Was wir in der Beratung oft hören, ist der Wunsch, dass die Partnerin oder der Partner im Todesfall finanziell abgesichert ist. Ausserdem ist vielen Menschen  wichtig, dass Liegenschaften in der Familie bleiben und  es keinen Streit bei der Erbteilung gibt. Es geht in den  Beratungen daher nicht nur um finanzielle, sondern auch emotionale Themen. Gerade auch bei modernen Formen wie Konkubinat oder Patchworkfamilien sind durchdachte Regelungen sehr sinnvoll.

Niemand setzt sich gerne mit dem Alter und dem Tod auseinander. Was ist euer Tipp, um diese Themen anzugehen? 

Komminoth: In der Nachlassplanung gibt es oft nicht «zu früh», sondern eher «zu spät». Wenn man für den Todesfall keine Regelungen trifft, kommen die Bestimmungen des Gesetzes zur Anwendung. Diese stimmen aber nicht immer mit den eigenen Wünschen überein. Es ist also sinnvoll, sich damit frühzeitig auseinanderzusetzen.

Bankangestellten wird nachgesagt, sie seien auf Zahlen fixiert. Wie ist das bei euch? 

Lengweiler: Natürlich müssen wir die Zahlen im Griff haben – schliesslich vertrauen uns die Kundinnen und Kunden ihr Vermögen an. Aber: Eine herausragende Beratung zeichnet sich dadurch aus, dass wir Kopf (Zahlen), Bauch (Sicherheit) und Herz (Emotion) vereinbaren.

Komminoth: Ich bin eher kein Zahlenmensch, darum habe ich mich für das Jusstudium entschieden... (lacht). Zu unseren Kompetenzen gehören neben der juristischen Ausbildung vor allem eine gute Problemlösungskompetenz und eine empathische Grundhaltung. 

«Wir bringen Kopf, Bauch und Herz in Einklang.»

Jon Lengweiler 

Was schätzt ihr persönlich an eurer Arbeit bei der St.Galler Kantonalbank? 

Komminoth: Wir begleiten Menschen bei wichtigen, persönlichen Anliegen. Da wir in allen Niederlassungen der SGKB Erbschaftsberatungen anbieten, sind wir zudem oft unterwegs und lernen verschiedene Menschen kennen. Das macht die Arbeit nicht nur sinnstiftend, sondern auch abwechslungsreich. Es ist schön zu sehen, wie erleichtert viele unserer Kundinnen und Kunden sind, wenn sie ihre erbrechtlichen Angelegenheiten geregelt haben.

Lengweiler: Wir wollen für unsere Kundschaft Sicherheit schaffen und sie frei von finanziellen Sorgen machen. Als Anlage- und Vorsorgebank schafft es die SGKB, unternehmerisches Handeln, Menschlichkeit und Expertise zu verbinden – das gibt es nicht oft und bereitet mir grosse Freude. 

Hand aufs Herz: Habt ihr eure eigene Vorsorge und euren Nachlass bereits geregelt?

Komminoth: Ich habe Testament und Vorsorgeauftrag. Die Steuererklärung mache ich selbst – mit entsprechenden Tipps von unserem Steuerteam.

Lengweiler: Natürlich steht mein Finanzplan, der Vorsorgeauftrag auch. Den Erbrechtstermin werde ich noch machen – selbstverständlich beim Team von Vreni.

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