Doppelt verbunden: zwei Familienporträts aus der St.Galler Kantonalbank
Rund 1'400 Mitarbeitende arbeiten bei der St.Galler Kantonalbank, einige von ihnen nicht nur als Kolleginnen und Kollegen, sondern auch als Familienmitglieder. Immer wieder finden Angehörige über persönliche Empfehlungen oder gemeinsame Interessen ihren Weg zur Bank. Familiäre Verbindungen sind im Arbeitsalltag präsent und prägen die Unternehmenskultur auf ihre eigene Weise. Zwei Porträts geben Einblick.
Karriereweg, der am Zukunftstag begann
Das Abenteuer bei der St.Galler Kantonalbank begann für Alessia Colaci bereits 2017 am nationalen Zukunftstag. Da hat sie zum ersten Mal ihren Vater Giorgio Colaci zur Arbeit begleitet und so die Arbeitswelt einer Bank von innen erlebt. Heute, acht Jahre später, arbeiten sie und ihr Vater bei der St.Galler Kantonalbank, wenn auch an ganz unterschiedlichen Standorten. «Ich arbeite erst seit Anfang Juni 2025 bei der St.Galler Kantonalbank», sagt die 20-Jährige. Nach ihrer KV-Lehre beim Schokoladenhersteller Maestrani sammelte sie erste Berufserfahrungen und absolvierte danach ein Praktikum in einem Personalvermittlungsbüro. «Administrative und organisatorische Aufgaben liegen mir einfach.» Vor allem schätzt sie den Kontakt mit Menschen. Den Hinweis auf die offene Stelle im Team Kreditverarbeitung Geschäftskunden in Gossau, Bereich Kartenadministration, bekam Alessia von ihrem Vater. Trotz anfänglicher Zweifel, da sie nie zuvor bei einer Bank gearbeitet hatte, wagte sie den Schritt. «Das Team hat mich vom ersten Arbeitstag an super aufgenommen, mir alle Unsicherheiten genommen und mich prima eingearbeitet. Ich habe mich nie fehl am Platz gefühlt.»
Während der Bewerbungsphase war ihr Vater eine grosse Hilfe. «Wir haben uns zusammengesetzt und alles durchgesprochen. Er arbeitet in der IT und konnte mir für meinen Bereich kaum Tipps geben, aber allein die Gespräche mit ihm haben mir sehr geholfen.» Dennoch ist es Alessia wichtig, ihren eigenen Weg zu gehen: «Ich bin stolz auf meinen Papa, aber ich will zeigen, dass ich mich aus eigener Kraft bewähren kann.» Im Büro begegnen sich Vater und Tochter kaum: Sie arbeitet in Gossau, er am Hauptsitz in St. Gallen. Doch wenn beide zufällig gleichzeitig im Homeoffice sind, trifft man sich auf dem heimischen Flur und geniesst gemeinsam das Mittagessen. «Für die St.Galler Kantonalbank zu arbeiten, war die beste Entscheidung», findet Alessia. «Ich mag mein Team und das harmonische Arbeitsklima im Büro.»
«Das Team hat mich vom ersten Arbeitstag an super aufgenommen und mich prima eingearbeitet.»
Alessia Colaci
Mitarbeiterin Kreditverarbeitung GK Kartenadministration
Von Bankformularen zu künstlicher Intelligenz
Giorgio, 49 Jahre alt, ist seit seiner Banklehre bei der St.Galler Kantonalbank dabei. Nach einem Auslandsjahr und ersten Berufsjahren als Kundenberater in der Niederlassung Flawil wechselte er im Jahr 2000 in die IT. Um sich fachlich weiterzubilden, absolvierte er anschliessend ein Studium in Wirtschaftsinformatik. «Die Entwicklung, insbesondere durch die Digitalisierung und die Prozessautomatisierung, war in den letzten 30 Jahren enorm. Wenn ich zurückblicke, ist ein echter Quantensprung passiert zwischen der Arbeit von damals und jener von heute. Und mit der KI steht der nächste bevor.» 30 Jahre St.Galler Kantonalbank, das klingt für Aussenstehende vielleicht nach viel Routine. Aber Giorgio lacht: «Kaum hast du ein System im Griff, kommt schon das nächste Update! Früher hiess es: ‹Wir müssen digitaler werden!›, und heute: ‹Wir müssen mit der künstlichen Intelligenz Schritt halten!› Das fasziniert mich. Künstliche Intelligenz ist nicht einfach ein weiteres IT-Projekt, sie verändert, wie wir denken, zusammenarbeiten und entscheiden. »
Sein Fazit: Auch nach 30 Jahren Bank, Bits und Bytes ist er neugierig auf die kommenden Projekte. Er ist sich sicher: «Egal, ob Einsteiger oder alter Hase, die KI ist nicht das Ende der Arbeit, sondern der nächste Schritt auf einer spannenden Reise.» Dass seine Tochter nun auch bei der St.Galler Kantonalbank ist, macht ihn glücklich und stolz: «Natürlich würde ich mich freuen, mit ihr in der IT zu arbeiten. Vielleicht ergibt sich die Chance, in Zukunft in einem Projekt zusammenzuarbeiten. Schliesslich bleibt die Bank immer in Bewegung.
Vater und Sohn bei der St.Galler Kantonalbank
Andreas Heeb, Niederlassungsleiter in Flums, hat vor rund 28 Jahren seine Banklehre bei der St.Galler Kantonalbank in Sargans gemacht, und seit Sommer ist nun auch sein Sohn Raphael als Lernender Teil der St.Galler Kantonalbank-Familie. Beide verbindet die Leidenschaft für den Beruf, und dennoch hat Andreas anfangs Zweifel gehabt: «Ehrlich gesagt, ich habe ihn nicht als KV-Lehrling gesehen», gibt er zu. Raphael wiederum wusste nach mehreren Schnupperlehren schnell, wohin die Reise beruflich gehen sollte: «Ich habe unterschiedliche Berufe bei einer Elektrofirma, der Gemeinde, einem Treuhandbüro und einer Bank kennengelernt und gemerkt, dass eine KV-Lehre genau das Richtige für mich ist. Meine Lehre wollte ich am liebsten bei der St.Galler Kantonalbank machen», sagt der junge Banker. «Gute Wahl», kommentiert sein Vater seine Entscheidung und sagt: «Er musste jedoch alles selbst machen. Ich wollte vermeiden, dass der Eindruck von Vitamin B entsteht.» Raphael bestätigt: «Die Bewerbungsgespräche und alles andere habe ich allein gemeistert. Doch ein paar Tipps habe ich von meinem Vater schon bekommen. Zum Beispiel wie ich auftreten soll oder dass Pünktlichkeit wichtig ist.»
«Ich habe unterschiedliche Berufe kennengelernt und gemerkt, dass eine KV-Lehre genau das Richtige für mich ist.»
Raphael Heeb
Lernender
Zunächst ging die Bewerbung an die Niederlassung Sargans. Raphael erzählt: «Ich kam dort bis in die Schlussrunde, aber die Lehrstelle ging an eine Kollegin. Im ersten Moment war ich etwas enttäuscht. Dann wurde ich gefragt, ob meine Unterlagen nach Bad Ragaz weitergegeben werden dürften. Und da hat es dann geklappt. Bereits einen Tag nach dem Gespräch kam die Zusage. Das war super!» Heute absolviert Raphael in Bad Ragaz sein erstes Lehrjahr und macht parallel die Berufsmaturität. «Damit eröffne ich mir für später mehr Möglichkeiten für Weiterbildungen», hält er fest.
Andreas denkt schon an gemeinsame berufliche Begegnungen: «Auch wenn wir an verschiedenen Standorten arbeiten, werden wir uns sicher begegnen oder sogar zusammenarbeiten. Das wird problemlos funktionieren und darauf freue ich mich.» Auch Raphael sieht es gelassen: «Ich denke schon, dass es funktionieren wird.»
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