Startfeld Diamant: Der Jungunternehmerpreis

Der Startfeld Diamant verleiht deiner Idee den richtigen Schliff. In Zusammenarbeit mit Startfeld, dem regionalen Netzwerk für Start-ups und Innovationen, wird der Jungunternehmerpreis 2018 bereits zum siebten Mal verliehen.

25. Oktober 2017

Statement Marc Zürcher, CEO Mofakult.ch

Warum sich die Teilnahme am Startfeld Diamant lohnt, weiss Marc Zürcher, CEO von Mofakult.ch und ehemaliger Finalist.

26 Jungunternehmen, die Neues wagen, haben sich 2018 für den Startfeld Diamanten beworben. Die Geschäftsideen der Finalisten und des Siegers zeigen eines klar und deutlich: Die Ostschweizer Wirtschaft kann auf Innovationskraft bauen.

Folgende fünf Unternehmen sind 2018 nominiert:

Surp Diese Idee setzte surp.travel vor gut zwei Jahren in Wirklichkeit um und bietet seitdem Überraschungsreisen an. Gestartet ist surp.travel in der Schweiz, ist aber seit kurzem auch in Deutschland und Österreich vertreten. Alles, was bei der Buchung angegeben werden muss, ist Abflughafen, Datum und die Anzahl der Reisenden. Zudem können bis zu drei Städte ausgeschlossen werden, in die es auf keinen Fall gehen soll. Den Rest übernimmt surp.travel – und die Reisenden dürfen sich am Flughafen überraschen lassen, wo ihr Städtetrip hingeht. Nur so viel steht fest: Man verreist für drei oder vier Tage in eine europäische Stadt – Flug, Hotel mit Frühstück und eine Prise Abenteuer inklusive. www.surp.travel
Mastercoldbrewer AG Zusammen mit einer Schweizer Hochschule hat die Mastercoldbrewer AG mit RE-COFFEE eine neue Kaffee-Verarbeitungsmethode entwickelt und patentieren lassen. Das Ergebnis ist ein trinkfertiges und erfrischendes Cold-Brew Kaffeegetränk, welches ein komplett neues, aromatisch-mildes anstatt bitteres Geschmackserlebnis bietet. Die Produkte sind ohne Zuckerzusatz, Konservierungsstoffe oder künstliche Aromen. Dank des Koffeins halten die Kaffeegetränke mental frisch, wann immer ein Energieschub benötigt wird. In Zusammenarbeit mit Helvetas werden soziale Projekte in Äthiopien unterstützt, wo auch der Fairtrade-zertifizierte Kaffee bezogen wird. Für jeden produzierten Liter werden 10 Rappen gespendet.
ServiceOcean GmbH ServiceOcean schafft die Warteschleife im Kundendialog ab. Über die Software buchen Kunden bei Unternehmen per Web oder per Sprachdialog minutengenaue Rückruftermine. Die Wartezeit am Telefon für den Kunden entfällt und der Kundenservice verzeichnet eine bessere Auslastung, da die angebotenen Termine sich mit der bestehenden Kapazität des Unternehmens abgleichen. Mit dieser Technologie gewann das St. Galler Unternehmen den «Best Call Center Innovation 2017 Award» und die Lösung ist bereits bei zahlreichen grossen Unternehmen in der Schweiz, Deutschland und Österreich im täglichen Einsatz. www.serviceocean.com
miVital AG Mit ihrer patentierten Schlüsseltechnologie verbessert die miVital AG eine wichtige Körperfunktion. Während der Darm wasserlösliche Stoffe problemlos aufnimmt, werden fettlösliche Stoffe weitgehend ausgeschieden, bevor der Körper Mizellen produziert hat, um sie zu absorbieren. Bei Vitamin E werden beispielsweise vier Fünftel des Wirkstoffs vom Körper nicht genutzt. Mit dem Verfahren von miVital ist es erstmals gelungen, solchen fettlöslichen Wirkstoffen mit stabilen Mizellen aus rein pflanzlichen Stoffen eine wasserlösliche Hülle zu geben. Dadurch steigt die Bioverfügbarkeit auf 100 Prozent – Wirkstoffe entfalten also tatsächlich Wirkung, was etwa der boomenden Nahrungsergänzungs-Branche ein riesiges Potenzial eröffnet. Ebenso könnten bisher nur intravenös wirksame Medikamente künftig oral verabreicht werden.
OnlineDoctor AG Vorbei sind die Zeiten, in denen Patienten drei Monate auf einen Termin beim Dermatologen warten mussten. Der Haut-Check von OnlineDoctor bietet schnell, ortsunabhängig und kostengünstig eine fachärztliche Einschätzung. Dermatologen arbeiten an der Körperoberfläche und benötigen in den seltensten Fällen Blutproben. Daher lassen sich 80 Prozent aller Hauterkrankungen mittels Handyfotos online rasch begutachten. OnlineDoctor setzt mit einer smarten Lösung der Warterei, der Unsicherheit und dem letztlich oft unnötigen Praxisbesuch ein Ende. www.onlinedoctor.ch

Der Startfeld Diamant ist für teilnehmende Start-ups mehr als eine Auszeichnung. Der zweistufige Bewerbungsprozess ermöglicht Jungunternehmern, das eigene Modell kritisch zu prüfen und gemeinsam mit Experten weiter zu optimieren.

Die Auswahl

Eine Vorjury, die sich aus Experten von Startfeld und Vertretern der St. Galler Kantonalbank zusammensetzt, nominiert im ersten Schritt aus allen Bewerbungen fünf Finalisten.

Der Feinschliff

Wer dazu zählt, hat schon gewonnen: Die Finalisten können im Rahmen von topbesetzten Management-Seminaren ihr Geschäftsmodell gezielt weiterentwickeln.

  • Modul 1: Geschäftsmodell
  • Modul 2: Marketing
  • Modul 3: Finanzen
  • Modul 4: Organisation & Recht

Die Präsentation

Im Anschluss an die Seminare präsentieren die Finalisten ihre optimierten Konzepte. Die Kür des Siegers erfolgt durch eine mit sechs erfahrenen Unternehmenspersönlichkeiten besetzte Jury.

  • Roland Ledergerber, CEO St. Galler Kantonalbank
  • Dr. Cornelia Gut-Villa, Geschäftsführerin Stiftung Startfeld
  • Alfred Lichtensteiger, VR-Mitglied DGS Druckguss AG
  • Thomas Scheitlin, Stadtpräsident St. Gallen
  • Jürg Stuker, Verwaltungsrat Namics
  • Dr. Kurt Weigelt, Direktor IHK

Die Teilnahme am Startfeld Diamanten lohnt sich. Bereits zu den Finalisten zu zählen ist ein grosser Gewinn. Jedes Start-up, das seine Geschäftsidee präsentiert, profitiert von den Seminaren, der Vernetzung, der Medienpräsenz und dem Preisgeld.

Startfeld Diamant

Expertenwissen: Die vier Management-Seminare zur Optimierung des Geschäftsmodells werden durch fachlich herausragende Dozenten geleitet und bieten Möglichkeiten zum persönlichen Austausch.

Startfeld Diamant

Wirtschaftskontakte: Die Finalisten können an verschiedenen KMU-Veranstaltungen im Wirtschaftsnetzwerk Ostschweiz teilnehmen und dabei wertvolle Kontakte zu erfahrenen Unternehmern knüpfen.

Startfeld Diamant

Medienpräsenz: Die Finalisten werden während der gesamten Laufzeit medial begleitet und gewinnen dadurch zusätzlich an Publizität. Dies ist besonders in der Gründungsphase sehr wertvoll. Zusätzlich wird von den Start-ups ein professionelles Videoporträt gedreht.

Startfeld Diamant

Preisgeld: für alle Der Startfeld Diamant ist mit insgesamt 50 000 Franken dotiert. Das Preisgeld wird unter den fünf Finalisten aufgeteilt.

  • Sieger: 30'000 Franken
  • Finalisten: je 5'000 Franken

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