Lebensräume im Andwiler Moos erhalten
Das Andwiler Moos ist ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung und zeichnet sich durch sein vielfältiges Mosaik aus Moor-, Streu- und Waldflächen aus. Diese wertvollen Lebensräume bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten einen geschützten Rückzugsort.
Es müssen diverse Aufwertungsarbeiten im Naturschutzgebiet durchgeführt werden. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entfernung von Problempflanzen wie invasiven Neophyten, stark wuchernden Brombeeren und unerwünschtem Strauchaufwuchs. Zusätzlich werden geeignete Flächen vorbereitet und standortgerechte Eichen gepflanzt, die langfristig zur Stabilisierung des Waldbestandes und zur Förderung der Artenvielfalt beitragen. Zum Schutz der jungen Bäume werden entsprechende Schutzmassnahmen angebracht, damit sie sich gesund entwickeln können.
Ziel des Einsatzes ist der Erhalt und die Förderung der besonders wertvollen Feuchtlebensräume sowie der Schutz der standorttypischen Flora und Fauna. Durch gezielte Pflege- und Aufwertungsmassnahmen tragen wir gemeinsam dazu bei, die Biodiversität nachhaltig zu sichern.
Institution
Die Waldregion 1 St.Gallen ist eine kantonale Einheit und die nördlichste von 5 Waldregionen. Sie erstreckt sich von Rorschach bis Kirchberg und umfasst 10 Forstreviere. 12 Förster und 1 Försterin betreuen die Waldungen von rund 5'000 Waldeigentümerinnen und -eigentümern. Die Waldregion ist geprägt von wüchsigen und gut erschlossenen Wäldern, die gerne auch von Erholungssuchenden genutzt werden. Neben der Holzproduktion haben die Wälder auch eine wichtige ökologische Funktion. Der Schutzwald spielt eine untergeordnete Rolle (37% der Waldfläche).
Informationen
- Verschiebedatum: Mittwoch, 16. September 2026 - Bitte unbedingt freihalten!
- Durchführungsort: Andwil
- Maximal Teilnehmer/innen: 15 Personen