Das Haus steht!

Familie Suter sieht ihren Traum in Holz entstehen. Die Wandelemente und Stockwerke samt Innenverkleidung werden in einer grossen Produktionshalle gefertigt. Wir besuchen den Ort des Geschehens.

Der 6. September 2010 war für die Familie Suter ein grosser Tag. Noch im Dunkeln machten sich Simone und Stefan Suter mit Kaffee und Snacks für die Bauarbeiter und sich selber auf  den Weg zum Bauplatz. Die Spannung bei den Bauherren war gross. «Das darf man sich natürlich nicht entgehen lassen, wenn nach monatelanger Planung das eigene Haus aufgerichtet wird», sagt Stefan Suter begeistert.

Kurz nach 6.00 Uhr bog der Lastwagen mit den aufgeladenen Elementen um die Ecke. Obwohl die Schreinerei und der Bauplatz nur wenige 100 Meter entfernt liegen, machte der Fahrer noch einen Ausflug über die Gemeinde Au. Auf der direkt hinführenden Strasse liegt eine kleine Brücke, die dem Gewicht der Elemente nicht standgehalten hätte.

«Ich kann es kaum erwarten, bis die erste Wand steht», schwärmt Simone Suter, «ein unbeschreibliches Gefühl. Wenn ich das Haus so in seinen Einzelteilen auf dem Lastwagen sehe, kann ich mir kaum vorstellen, dass in ein paar Tagen das Haus stehen soll.»

Das Puzzle passt perfekt

Mit dem Kran wurde ein Element nach dem anderen auf die Baustelle gehievt und wie ein Puzzle zusammengesteckt. Die millimetergenaue Arbeit in der Werkhalle macht sich nun bezahlt, denn alles passt perfekt zusammen. Bis am Abend wurde der erste Stock aufgerichtet.

Nach dem traumhaften ersten Tag sahen sich die Bauherren jedoch mit Schlechtwetter konfrontiert, weshalb das Stockwerk wasserdicht eingepackt werden musste. Die Bauarbeiter waren aber auch in dieser Zeit beschäftigt. Als Schlechtwetterprogramm wurde das Baugerüst rund ums Haus aufgestellt, damit beim ersten Sonnenstrahl sofort mit dem zweiten Stock und dem Dach weitergemacht werden konnte.

Als sich nach wenigen Tagen wieder die Sonne zeigte, konnte die Aufrichtung fortgesetzt werden. Der zweite Stock und das Dach wurden geliefert und aufgestellt. Für die Familie Suter war das der Höhepunkt. Endlich sahen sie ihr Haus samt Zimmern in voller Grösse und malten sich das Innenleben vor dem geistigen Auge aus. Was jetzt noch fehlte, war die Holztreppe in den oberen Stock. Bis diese von der entsprechenden Firma geliefert wurde, behalfen sich die Anwesenden mit einer Leiter.

Los geht's mit dem Innenausbau

Kaum stand das Haus in seiner ganzen Pracht, konnte mit dem Innenausbau begonnen werden: ein grosser Vorteil der Trockenbauweise. Als Erstes wurde der Unterlagsboden gegossen. Dieser misst ca. 5 cm und benötigt pro cm eine Woche zum Trocknen. Obwohl der Boden bereits nach 2 bis 3 Tagen begehbar war, nahm der Bodenleger seine Arbeit erst auf, als der Boden durch und durch trocken war.

Zwei Wochen nach dem Aufbau wurden die Fenster eingebaut. Der Sanitär hatte die Anschlüsse und Abflüsse bereits installiert und die Stromanschlüsse konnten auch schon verlegt werden.

Bald geht es mit dem Einbau der Küche und den Sanitären Anlagen weiter. Der Gärtner wird seine Arbeit ebenfalls noch vor dem grossen Schnee aufnehmen. Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Im nächsten Newsletter werden wir bereits über das Innenleben berichten können.