Wir wollen uns einen Traum erfüllen

Simone und Stefan Suter haben zwei wichtige Entscheide gefällt: erstens nach Minergie-P-Standard zu bauen, zweitens für eine Baulandparzelle in Heerbrugg. Wie es dazu kam, erzählen sie im Interview.

Simone und Stefan Suter, Sie haben sich entschieden, Ihren Wohntraum zu erfüllen. Gerne begleiten wir Sie bei Ihrem MINERGIE-P-Projekt. Wieso haben Sie kein bestehendes Haus kaufen wollen?

Simone Suter: Wir wollten schon immer ein Haus nach unseren eigenen Vorstellungen bauen. Wer ein neues Haus kauft, findet immer irgend etwas, was nicht zu hundert Prozent den Wunschvorstellungen entspricht. Wir wollten keine Abstriche machen und diese durch kostspielige Renovationen buchstäblich in Kauf nehmen. Beim Hausbau dürfen wir jedes Detail von Anfang an mitbestimmen. Der Aufwand ist nicht zu unterschätzen, aber die Freude am selbst gebauten Traumhaus wird überwiegen - so hoffen wir (lacht)!

Sie bauen Ihr Haus in Heerbrugg. Welches waren die Beweggründe dazu?

Simone Suter: Ursprünglich wollten wir unser Haus in der Gemeinde Au bauen, da wir mit der Au stark verbunden sind. Leider haben wir kein geeignetes Bauland gefunden. Anschliessend haben wir uns nebenan in Heerbrugg umgeschaut und die Überbauung im Gebiet Kloteren entdeckt. Da entsteht ein ganz neues Quartier mit 20 komplett erschlossenen Baulandparzellen. Das Quartier hat einige Pluspunkte: die Schule und die Einkaufsmöglichkeiten sind in unmittelbarer Nähe, es gibt eine grosse Grünfläche und die Quartierstrasse ist verkehrsberuhigt.

Nach welchen Kriterien haben Sie den Architekten ausgesucht?

Stefan Suter: Da ein Haus die womöglich grösste Investition im Leben ist, will jeder Bauherr natürlich seinen idealen Architekten. Sympathie und Vertrauen sind deshalb das A und O für eine gute Zusammenarbeit, da der Architekt vom ersten Vorentwurf bis zur Vollendung des Baus unser Partner sein wird. So können wir auch heikle Situationen gemeinsam bewältigen.

Unser Wunsch-Architekt sollte zudem bereits Erfahrungen mit MINERGIE-P-Bauten haben. Wir haben verschiedene Architekten getroffen, deren Häuser als Muster besichtigt und von Kollegen Referenzen eingeholt. Schliesslich haben wir uns für René Schürpf, HWS Holzdesign in Berneck entschieden, welcher uns nun tatkräftig unterstützen wird.

Warum bauen Sie nach MINERGIE-P-Standard?

Stefan Suter: Wir sind klimabewusst und investieren heute, damit wir die Kosten für die Energie auch in Zukunft tragen können. Wir verbessern dadurch nicht nur die persönliche Umweltbilanz, sondern steigern auch den Wohnkomfort. Beides sorgt für den langfristigen Werterhalt des Wohneigentums. Uns war deshalb von Anfang an klar, dass wir unser Haus nach MINERGIE-P-Standard bauen werden. Gleichzeitig erfüllen wir auch die Vorgabe der Gemeinde, das ganze Quartier mindestens nach MINERGIE-Standard zu bauen.

Lesen Sie Folge 2 - Die Baueingabe