Jetzt geht's los!

Der Startschuss fiel mit der Baubewilligung, die ohne Einsprachen erteilt wurde.

Das St. Galler Rheintal ist bekannt dafür, dass die vorherrschende Bodenbeschaffenheit das Bauen nicht einfacher macht. So kommt es oft vor, dass durch eine Pfahlgründung (siehe Kasten) der Untergrund mittels Pfählen entsprechend verstärkt wird, um anschliessend auf sicherer Basis bauen zu können. Stefan und Simone versuchten wenn immer möglich eine Pfahlgründung zu vermeiden. Wegen der Hochwassersituation im Extremereignis, wird der Boden nicht wie ursprünglich geplant als Holzkonstruktion gebaut, sondern mit einer Betonplatte. Das daraus resultierende Mehrgewicht macht somit eine Pfählung notwendig. Die entsprechenden Mehrkosten wurden jedoch bereits in der Kostenberechnung berücksichtigt.

Mit dieser Projektanpassung ist gewährleistet, dass das Holzhaus auch bei grösserem Hochwasser nicht im Wasser steht.

Gleichzeitig mit dem Start des Baugrubeaushubs Ende April beginnt in der Werkhalle der HWS Holzdesign in Berneck die Produktion der Holzelemente. In ca. vier Wochen werden die Elemente millimetergenau produziert und samt den Isolationen und inneren Verkleidungen in der Halle fertig gestellt. Nach der Montagezeit von höchstens vier Tagen kann umgehend mit dem individuellen Ausbau begonnen werden. Dies zum Vorteil der Bauarbeiter, die im Trockenen schnell vorwärts kommen.

Vorteile Holzelementbau:

  • Zeit- und kostensparendes Bauen
  • natürliches, ökologisches Baumaterial, das immer wieder nachwächst
  • hohe Lebensdauer
  • sommerlicher Wärmeschutz
  • Trockenbauweise
  • millimetergenaue Elemente

Während sich die Familie Suter mit der Auswahl der Inneneinrichtung auseinandersetzt, geben wir Ihnen einige Tipps, worauf beim Hausbau zu achten ist:

Wohnqualität

Für die Beurteilung der Wohnqualität sind vor allem Lage und Eigenschaften des Bauplatzes mit seiner näheren und weiteren Umgebung, die Verkehrsverbindungen, die Schulen, die Einkaufsmöglichkeiten sowie der Arbeitsweg entscheidend. Nicht zu vergessen sind auch die Erholungsmöglichkeiten, die vorhandenen Sportanlagen sowie das Angebot an kulturellen Anlässen im Ort oder in der Umgebung. Die Wahl der Wohngemeinde oder des Wohnortes dürfte überdies auch vom Steuerfuss beeinflusst werden, der wiederum von den gelösten Infrastrukturaufgaben abhängt.

Baulandangebot

Geeignetes Bauland zu finden ist nicht einfach. Baulandangebote werden in Tageszeitungen oder unter www.newhome.ch publiziert. Auch die Gemeindeverwaltung ist vielfach in der Lage, über verkäufliches Bauland Auskunft zu erteilen. Oft erschliesst die Gemeinde selber einige Grundstücke und verkauft diese an Interessenten.

Vor dem Kauf einer Baulandparzelle sind u.a. folgende Punkte zu prüfen:

  • Liegt das Bauland in einer rechtskräftigen Bauzone?
  • Mit welchen Bauten oder Überbauungsmöglichkeiten ist in der Nachbarschaft aufgrund bestehender Zonen- und Gestaltungspläne zu rechnen?
  • Bestehen die Zufahrten bereits, sind sie zu erneuern, auszubauen oder gar noch zu erstellen?
  • Sind die Kanalisations-, Wasser-, Storm- und Gasleitungen bereits erstellt? Sind nur noch die Hausanschlüsse vorzunehmen?
  • Wie steht es mit dem Baugrund? Besteht er aus Kies, trockenem Lehm, Fels, ist er sogar rutschig oder aufgeschüttet?

Diese Punkte spielen nebst Besonnung, Unverbaubarkeit der Lage, Fernsicht und unmittelbarer Umgebung eine wesentliche Rolle für den Preis, der nicht zuletzt auch von Angebot und Nachfrage abhängt.

Die Entscheidungshilfe beim Erwerb von Wohneigentum dient als Leitfaden für die Erstellung Ihres persönlichen Wohnprofils.

Berücksichtigen Sie vor dem Grundstückskauf allfällige Eintragungen im Grundbuch, übergeordnete Planungen und Verpflichtungen. Dabei gilt es folgende Fragen zu beantworten:

  • Welche Verpflichtungen ergeben sich aus dem Eintrag ins Grundbuch?
  • Lässt die Bauzone, in dem sich das Grundstück befindet, Ihr gewünschtes Konzept/Projekt zu?
  • Bestehen Sondernutzungspläne für das Gebiet (z.B.: Überbauungs-, Quartier- oder Gestaltungspläne), die abweichend zum Baureglement der Gemeinde zusätzliche Vorschriften bezüglich Gestaltung beinhalten (z.B.: Abmessung, Höhe, Stellung des Hauses, Ausnutzungsziffer, usw.)?
  • Gibt es Verzeichnisse, die mögliche Immissionen/Emissionen aufzeigen (z.B. Hochspannungsleitungen, Antennen für Mobilfunk, Fluglärm, Luftstrassen usw.)?
  • Bestehen mit dem Landkauf Architektur-/Handwerkerverpflichtungen?
  • Sind noch ausstehende Perimeterkosten zu bezahlen?

Ein Grundbuchauszug gibt Aufschluss über mögliche Servitute (Grundlasten und Dienstbarkeiten) sowie Rechte und Pflichten des Eigentümers. Dieser Auszug kann beim Grundbuchamt der Gemeinde unter Einwilligung des Eigentümers und gegen eine geringe Gebühr bezogen werden.

Für welchen Partner Sie sich entscheiden, hängt von Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget ab. Vertrauen Sie auf das Know-How unserer Spezialisten und lassen Sie sich von uns beraten. Zusammen mit Ihnen finden wir bestimmt eine optimale Lösung.