Konjunkturindex

Der Ostschweizer Konjunkturindex ist der erste Wirtschaftsindikator für die Ostschweizer Wirtschaft. Im Juli 2017 liegt der Konjunkturindex bei 17.52 Punkten.

Ostschweizer Konjunkturindex

Der Ostschweizer Konjunkturindex hat zum Ziel, die konjunkturelle Entwicklung in den Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden abzubilden. Er beruht auf den Daten der Konjunkturumfrage der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF ETHZ) und wird quartalsweise von ecopol ag berechnet.

Der Ostschweizer Konjunkturindex berücksichtigt zu gleichen Teilen gegenwartsbezogene (Beurteilung) und zukunftsbezogene Daten (Erwartungen) aus den Wirtschaftsbereichen Industrie, Bau und Detailhandel. Bei der Berechnung des Ostschweizer Konjunkturindex wird in einem ersten Schritt für jeden der drei Wirtschaftsbereiche ein Teilindex gebildet, indem der Mittelwert aus den Saldowerten für Beurteilung und Erwartungen ermittelt wird. Im zweiten Schritt werden die Teilindizes entsprechend der Beschäftigungsanteile gewichtet und zu einem Gesamtindex aggregiert.

Die einzelnen Komponenten des Ostschweizer Konjunkturindex sind:

Teilindex Industrie - Gewicht 0.64

  • Beurteilung Geschäftslage (Saldowert)
  • Erwartungen Produktion (Saldowert)

Teilindex Bau - Gewicht 0.20

  • Beurteilung Geschäftslage (Saldowert)
  • Erwartungen Auftragseingang (Saldowert)

Teilindex Detailhandel - Gewicht 0.16

  • Beurteilung Geschäftslage (Saldowert)
  • Erwartungen Umsatz (Saldowert)

Beispiel Saldowert
Von den befragten Unternehmen schätzen 30% ihre Geschäftslage als befriedigend ein, 50% als gut und 20% als schlecht. Die Befragten, die die Geschäftslage befriedigend sehen, sind gewissermassen "neutral" und beeinflussen das Ergebnis der Lageeinschätzung nicht. Die verbleibenden Prozentwerte werden nun saldiert (50 minus 20). Der sich ergebende Wert von 30 Prozentpunkten ist der Saldowert der Geschäftslagebeurteilung.