Glossar der St.Galler Kantonalbank

Buchstabe:
EBIT

EBIT steht für «Earning before interest and taxes». Dieses operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Betriebsergebnis) wird für die Beurteilung der Ertragssituation eines Unternehmens herangezogen.

Eigene Mittel

Gelder, die der Käufer selbst zur Finanzierung einer Liegenschaft aufbringt. Die St. Galler Kantonalbank finanziert in der Regel 80 % der Anlagekosten. Die übrigen 20 % sind als eigene Mittel beizusteuern, am besten in Form von liquiden Vermögenswerten (z.B. Sparkontoguthaben).

Siehe auch:
Eigenkapitalrendite in (%)

Verhältnis des Reingewinns zum durchschnittlichen Eigenkapital.

Eigenmietwert

Betrag, den der Eigentümer durch Fremdvermietung des Objektes verdienen würde. Wird zum steuerbaren Einkommen hinzugezählt.

Einfache EWG/EFH

Kleine Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser, die einen durchschnittlichen Ausbaustandard und eine mittlere Lagequalität innerhalb der Gemeinde aufweisen.

Emittent

Als Emittent wird der Herausgeber eines Wertpapiers bezeichnet. Bei der Ausgabe von Strukturierten Produkten ist der Emittent gleichzeitig auch Schuldner, der für die Produkte charakteristischen verbrieften Forderungen der Anleger verantwortlich ist.

Emittentenrisiko

Strukturierte Produkte sind rechtlich Schuldverschreibungen und unterliegen, gleich wie beispielsweise Obligationen oder Festgeldanlagen, dem Emittentenrisiko. Wie bei anderen Anlageformen gebietet daher der Grundsatz der Diversifikation, die Anlagesumme auf verschiedene Emittenten zu verteilen. Zusätzlich ist die Bonitätsentwicklung der Emittenten zu verfolgen (einsehbar auf der Website des SVSP, www.svsp-verband.ch). Diese beiden Massnahmen bürgen für ein hohes Mass an Sicherheit und mindern das Emittentenrisiko. Ein weiterer Schutz vor Emittentenrisiken kann durch den Kauf von pfandbesicherten Zertifikaten, Collateralized Secured Instruments (COSI), erreicht werden.

ESR

Unter einem ESR (Einzahlungsschein mit Referenznummer) versteht man einen orangen Einzahlungsschein von PostFinance, mit dem Geld auf ein Postkonto überwiesen werden kann. Der ESR ist mit einer maschinell lesbaren Kodierzeile versehen, die eine Teilnehmer- und eine Referenznummer enthält. Die Teilnehmernummer dient zur Gutschrift auf dem entsprechenden Postkonto. Die Referenznummer ermöglicht es dem Zahlungsempfänger, den Rechnungsempfänger zu identifizieren. Auf diese Weise lässt sich der Zahlungsvorgang ab dem Zeitpunkt der Rechnungsstellung bis zur Verbuchung des Betrags beim Zahlungsempfänger vollständig elektronisch abwickeln.

EZAG

Elektronischer Zahlungsauftrag im proprietären oder ISO-20022-Standard von PostFinance.