René Walser löst Albert Koller ab

René Walser löst per 1. Juli 2020 Albert Koller als Mitglied der Geschäftsleitung ab. Der bisherige Leiter Region Ost übernimmt damit die Gesamtverantwortung für den Bereich Privat- und Geschäftskunden der St.Galler Kantonalbank.

Nach 30 Jahren im Dienste der St.Galler Kantonalbank macht sich Albert Koller selbstständig und wird künftig verschiedene Mandate ausserhalb der Bank ausüben. Per 1. Juli 2020 übergibt er die Bereichsleitung Privat- und Geschäftskunden an René Walser, den bisherigen Leiter Region Ost.

Damit übernimmt René Walser (52) die Verantwortung für rund 700 Mitarbeitende und 38 Niederlassungen in den Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden sowie in Zürich. Walser ist seit 12 Jahren für die SGKB tätig und hatte bereits seine berufliche Laufbahn mit einer Lehre bei der St.Galler Kantonalbank begonnen. Als Leiter Privat- und Geschäftskunden Ost ist er bislang für das Marktgebiet vom Bodensee über das Rheintal bis zum Sarganserland verantwortlich. Er ist in Sargans aufgewachsen und wohnt mit seiner Familie in Wangs.

Sorgfältige Übergabe

Dass sich mit René Walser ein interner Kandidat für die Position durchgesetzt hat, hat für den Übergabeprozess viele Vorteile. Koller und Walser arbeiten seit 12 Jahren zusammen, zudem war Walser bisher Kollers Stellvertreter. Bis zum Stichtag 1. Juli 2020 wird Albert Koller (55) seinen Nachfolger sukzessive in die Aufgaben einführen. Parallel dazu wird René Walser sich Zeit nehmen, die Kundinnen und Kunden, die er noch nicht kennt, zu treffen. Albert Koller schenkt seinem Nachfolger sein vollstes Vertrauen: «Dank seiner grossen Markterfahrung kennt er die Bedürfnisse unserer Kundschaft bestens und er ist ein umsetzungsorientierter Macher mit langjähriger Führungserfahrung.»

Nähe zu Kunden erhalten

Als Teil der fünfköpfigen Geschäftsleitung wird René Walser auch die Gesamtstrategie der Bank mitverantworten: «Ich freue mich darauf, meinen Beitrag für die Zukunft der St.Galler Kantonalbank leisten zu dürfen.»

In Zeiten zunehmender Digitalisierung seien die Kundennähe und das Vertrauen der Kundschaft entscheidende Faktoren. Dabei verfolgt die SGKB die Strategie der hybriden Bank – will heissen, der Kunde entscheidet, ob er digital oder persönlich mit der Bank in Kontakt treten will. Dazu René Walser: «Wir sind mit unseren 38 Niederlassungen nah bei unseren Kunden und kennen die Markt- und Kundenbedürfnisse bestens. Gleichzeitig entwickeln wir aber auch fortlaufend neue digitale Lösungen, über welche die Kundschaft rund um die Uhr selbständig ihre Bankgeschäfte abwickeln kann».

Die Vorteile digitaler und persönlicher Beratung zu verbinden, ist das Ziel der eigens entwickelten «St.Galler Finanzberatung». Walser erklärt: «Damit begleiten wir unsere Kunden ganzheitlich in all ihren finanziellen Angelegenheiten rund ums Finanzieren, Anlegen und Vorsorgen. Viele Kundinnen und Kunden haben sie schon im letzten Jahr in Kundengesprächen erlebt. In diesem Jahr werden wir die Funktionalitäten und Einsatzmöglichkeiten noch weiter ausbauen.»

Vielfältige Herausforderungen

Rückblickend hat neben der Digitalisierung ein weiteres Thema die Schaffenszeit von Albert Koller bei der SGKB geprägt: Die grossen Veränderungen im rechtlichen und regulatorischen Bereich, so beispielsweise der ausgebaute Anleger- und Konsumentenschutz, die Anpassungen im Bereich des grenzüberschreitenden Bankgeschäfts oder die neuen Regeln im Hypothekargeschäft. «Gemeinsam haben wir uns all diesen Herausforderungen gestellt, das Geschäft den neuen Gegebenheiten angepasst und die Bank erfolgreich neu positioniert. Meine Arbeit blieb dadurch stets abwechslungsreich», so Koller.

Das Team ist entscheidend

Die positive Reputation und Positionierung der St.Galler Kantonalbank sei nicht alleine das Verdienst von Albert Koller und seinen Kollegen in der Geschäftsleitung. «Dies war nur dank der Unterstützung und Zusammenarbeit mit einem hervorragenden Team möglich», betont Koller.