Im Hoflädeli Germann wird bargeldlos bezahlt

Dank Corona hat das bargeldlose Zahlen zusätzlich Aufwind bekommen. Dies spürt auch der Hofladen von Claudia und Josef Germann aus Goldach. Die beiden setzen seit einiger Zeit auf TWINT als Lösung für ihr KMU.

Claudia und Josef Germann führen in Goldach (SG) einen Hofladen, der von Anfang an als Selbstbedienungsladen konzipiert war. Die Kunden gehen in das liebevoll angeschriebene «Hoflädeli», suchen sich ihre Produkte aus, wiegen diese selbst ab und zahlen dann einfach in ein Kässeli an der Wand den selbst zusammengezählten Betrag.

«Früher war das mühsam mit dem Bezahlen in unserem Hofladen: Wer den Betrag nicht passend hatte, musste bei uns zu Hause klingeln, um zu wechseln», erinnert sich Claudia Germann. Das Kässeli füllte sich rasch mit Bargeld. Dieses brachte die Familie Germann ein bis zweimal pro Woche zur St.Galler Kantonalbank, wo sie das Kleingeld in den Münzzählautomaten einwerfen konnten und am Schalter die Noten gezählt wurden. «Mich störte es je länger je mehr, dass ich so viel Zeit für den Geldtransport aufbringen musste. Zudem konnte ich diese Arbeit jeweils nur während der Öffnungszeiten der Bank erledigen», erklärt Claudia Germann.

Wie weiter mit dem Cashhandling?

Der Hofladen läuft gut. In den letzten zwei bis drei Jahren ist die Kundenfrequenz laufend gestiegen und immer häufiger hatten die Kunden das Bargeld nicht passend, der Aufwand für das Cashhandling wuchs weiter an und regelmässig fiel die Frage nach bargeldlosen Zahlungsmöglichkeiten. Es musste nun einen Schritt vorwärts gehen. Doch auf welches Mittel sollte die junge Familie setzen? Immer wieder machten sie Kunden in diesem Zusammenhang auf TWINT aufmerksam. Bei einem Gespräch mit ihrem Bankberater konnten sich Claudia und Josef Germann schliesslich ausführlich über TWINT informieren.

Immer mehr Kunden bezahlen bargeldlos

Guido Eilinger, Niederlassungsleiter der St.Galler Kantonalbank in Goldach, empfahl für den Hofladen die einfache Twint-Lösung mit dem QR-Code-Sticker. Diese Lösung bietet sich gerade für unbediente Verkaufsstellen an. 

«Wir brauchen weder Internetverbindung noch Strom für diese Lösung. Und es fällt nun viel weniger Bargeld im Hofladen an.»

Die Kundinnen und Kunden scannen einfach den aufgeklebten QR-Code und bezahlen selbständig und bargeldlos. Claudia Germann ist begeistert: «Wir brauchen weder Internetverbindung noch Strom für diese Lösung. Und es fällt nun viel weniger Bargeld im Hofladen an.» Aktuell zahlt rund ein Viertel der Kundschaft per TWINT, Tendenz steigend. «Gerade in den vergangenen Wochen hat das bargeldlose Zahlen wegen Corona stark an Bedeutung gewonnen. Wir sind froh, hatten wir diese Möglichkeit bereits vor der Pandemie eingeführt – wir waren quasi der Zeit etwas voraus», meint Claudia Germann.

Ausserdem bietet die Niederlassung der St.Galler Kantonalbank in Goldach seit der Eröffnung des Neubaus im letzten Jahr einen 24h-Cash-Bereich. Dort stehen Bancomaten mit Ein- und Auszahlungsmöglichkeit sowie ergänzender Münzzählung rund um die Uhr zur Verfügung. «Jetzt können wir die Münzen jederzeit zum Zählen bringen, nicht nur während der Banköffnungszeiten», freut sich Claudia Germann.

TWINT – ideale Lösung für KMU

TWINT hat sich als innovatives, bargeldloses Zahlungsmittel seit dem Launch stark verbreitet und wird aktuell von über 2 Millionen Privatpersonen eingesetzt. Mit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie sind die Nutzer-, Transaktions- und Umsatzzahlen stark angestiegen. «Immer mehr KMU wie etwa Hofläden, Restaurants oder Internetshops bieten mittlerweile die Bezahlung per TWINT an», weiss Michael Müller, Produktmanager Cardbanking der St.Galler Kantonalbank.

«Gerade kleinere Händler brauchen nicht unbedingt teure Zahlterminals. Dank TWINT reicht ein einfacher QR-Sticker, den die Kunden scannen und somit die Ware bezahlen können.»

Die Vorteile für KMU mit TWINT sieht er vor allem im einfachen und schnellen Bezahlprozess für die Kunden und dass es kaum Infrastruktur für den Einsatz von TWINT braucht. «Gerade kleinere Händler brauchen nicht unbedingt teure Zahlterminals. Dank TWINT reicht ein einfacher QR-Sticker, den die Kunden scannen und somit die Ware bezahlen können.», erklärt Müller. Die Kosten seien gerade bei dieser Lösung interessant: Der Händler bezahlt eine Gebühr von 1.3% des Transaktionsbetrags.

Innerhalb einer Woche zum QR-Sticker

Trotzdem gilt es im Einsatz bei KMU einige Punkte zu beachten. So ist die Verwendung der TWINT-App für Privatkunden für kommerzielle Zwecke jeglicher Art aus rechtlichen Gründen nicht erlaubt. Gerade bei Lieferdiensten wird die Rechnung in Zeiten von Corona der Einfachheit halber über die Geld-Sende-Funktion beglichen. «Diese Funktion ist jedoch ausschliesslich für Privatpersonen zugelassen. Alle Händler müssen sich offiziell bei TWINT als Geschäftskunden registrieren, um TWINT als Zahlungsart anbieten zu dürfen. Die Registrierung bei TWINT ist ganz einfach und dauert nur wenige Minuten. Die QR-Sticker werden innerhalb einer Woche versendet», erklärt Müller.

 

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