21. April 2023, Devisen News

Der Euro schleicht sich wieder an die 1.1000 zum Dollar an

Der Euro behauptet sich zum Dollar; fällt zum CHF

Rückblick

Der Euro näherte sich schrittweise dem Ende vergangener Woche erreichten höchsten Stand seit einem Jahr von etwas mehr als 1,10 Dollar. Der niederländische Notenbankchef Klaas Knot hatte sich in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der Zeitung "Irish Times" gegen eine baldige Pause bei den Zinserhöhungen ausgesprochen. Am Nachmittag belasteten zudem schwache Konjunkturdaten aus den USA den Dollar und verliehen dem Euro im Gegenzug Auftrieb. Ein Indikator für das Geschäftsklima in der US-Region Philadelphia hat sich im April deutlich eingetrübt und ist auf den tiefsten Stand seit den Anfangszeiten der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 gefallen. Zudem war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zuletzt weiter gestiegen.

Outlook

Zum Wochenausklang richten sich die Blicke der Marktteilnehmer auf Wirtschaftsdaten: In der Eurozone werden die Einkaufsmanagerindizes von S&P Global erwartet. Die Unternehmensumfrage gilt als verlässlicher Konjunkturindikator. Auch in den USA veröffentlicht S&P seine Umfrageergebnisse. Dort steht aber der wesentlich ältere Indikator ISM, der etwas später im jeweiligen Monat veröffentlicht wird, stärker im Mittelpunkt.

Agenda

Zeit Land Daten Periode Erwartung

Vorperiode

15:45 US PMI Services Aprils 51.5 52.6

Devisenkurse

Währungspaar Aktuell Vortag
EUR/CHF

0.9790

USD/CHF 0.8945

EUR/USD 1.0950

Gold Unze USD 1985

Silber Unze USD

25.05

Christian Niederer

Senior Händler
St. Leonhardstrasse 25
9001 St. Gallen
Ansicht vom Gebäude der Niederlassung der St.Galler Kantonalbank in St. Gallen
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