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Trauminseli an der Thur

Unser Wunsch ist es, das wunderschöne, idyllische «Inseli» in der Thur, das zum Johanneum Areal gehört, aus seinem Dornröschenschlaf wieder zum Leben erwecken!

Meilensteine

07. Oktober 2018

Trauminseli-Botschafter flog bis nach Pardiel

An der Wiedereröffnung des erneuerten Thurinseli beim Johanneum in Neu St. Johann fand Ende Juni auch ein Ballonwettbewerb statt. Jetzt ist bekannt, wie weit die Trauminseli-Botschafter geflogen sind! Der weitest entfernte Wettbewerbstalon wurde in der Gemeinde Bad Ragaz im Gebiet Pardiel–Laufböden auf 2000 m Höhe gefunden. Auf den Weg geschickt hatte den Ballon die vierjährige Ladina Scheiwiller aus Ebnat-Kappel. Sie und die Finderfamilie, Monika und Guido Jod aus Weesen, als weitere Gewinnerin des Ballonwettbewerbs haben in der Zwischenzeit die von Toggenburg Tourismus gespendeten Preise in Form von zwei Messern mit Churfirsten-Panorama erhalten.

05. September 2018

Wettbewerb aufgelöst und ausgelost

Am Eröffnungstag hatten die rund 500 Besucherinnen und Besucher Zeit, sechs knifflige Fragen rund um das Trauminseli zu beantworten. Nun stehen die Gewinnerin und die Gewinner fest und wurden zur Preisübergabe ins Johanneum eingeladen. Den ersten Preis gewann Ralph Hauri aus Nesslau. Er darf in Begleitung einen Ausflug auf den Säntis machen. Der zweite Preis ging an Herbert Skutznik aus Ebnat-Kappel. Mit einer Begleitperson darf er sich im Gipfelrestaurant Chäserrugg verwöhnen lassen. Einen Familieneintritt in den Kinderzoo in Rapperswil-Jona gewann mit dem dritten Preis Andreas Geiser aus Wattwil. Kristina Hauri aus Nesslau wurde von den Glücksfeen als Gewinnerin des vierten Preises gezogen. Sie erhielt Geschenkkarten für einen nächsten Einkauf bei der Migros.

Auf dem Bild (von links): Moreno Grisendi, Projektgötti SGKB; Kristina Hauri (4. Preis); Ralph Hauri (1. Preis); Herbert Skutznik (2. Preis) und Franz Grandits, pädagogischer Leiter Johanneum – nicht auf dem Bild Andreas Geiser (3. Preis).

02. Juli 2018

Informationen zum Projekt

Die Insel soll uns einladen, aktiv zu werden, die Natur zu geniessen, intensiv wahrzunehmen, zusammen zu spielen und Gemeinschaft zu erleben. Auch soll sie ein Treffpunkt des Austausches für Menschen der Umgebung, Wanderer und beeinträchtigte Personen des Johanneums werden. Sie kann aber auch als kraftspendender Ort des Rückzugs und der Besinnung genutzt werden.

Auf der kleinen Insel lädt eine hübsche Kapelle zum Rückzug ein. Eine Feuerstelle bietet die Möglichkeit, beim Wandern Rast zu machen und zu grillieren. Es gibt zwei Blockhütten, eine davon mit WC und Cheminée ausgestattet. Diese kann bei Regen zum Aufenthalt oder auch zum Übernachten genutzt werden.

Das Inventar (auch Holzbänke und Tische) muss jedoch komplett renoviert, angestrichen und geputzt oder ersetzt werden. Der Kaminofen in der Blockhütte muss saniert werden und ein neuer Grill und Matratzen/Matten angeschafft werden.

Ein wetterfestes Segel soll den Aussengrillplatz und unsere Würschtli vor Regen oder Niesel schützen. Wir möchten Elemente eines Niederseilgartens installieren, die zum Balancieren, Klettern, Rutschen und Schaukeln einladen und auch für Teamspiele bestens geeignet sind. Ein Niedrigseilgarten besteht aus unterschiedlichen künstlich geschaffenen Hindernissen zwischen Bäumen oder Pfosten. Die Anlage eines Niederseilgartens stellt zudem ein pädagogisches Lernmedium dar. Ausserdem wünschen wir uns mehrere Plexiglasinstallationen, z.B. ein Plexiglasplateau knapp über dem Wasser der Thur. Diese sollen zum Beobachten des Lebens im Fluss, unter der Erde und in der Luft animieren. Bei allen Beteiligten des Projektes wird so das Bewusstsein für den Erhalt dieses wertvollen Platzes in der Natur geschärft. Schon ab der Projektrealisation können Mitwirkende sowie Kinder- und Jugendgruppen wertvolle Erfahrungen in der Natur sammeln und über das Leben an und in der Thur viel lernen.

Unser Projekt hat primär ein wertvolles, soziales Ziel: Die Klientinnen, Klienten und Mitarbeiter des Johanneums führen gemeinsam mit Menschen aus der Region ein Projekt durch: Das Johanneum mit seinen Menschen mit Beeinträchtigung verliert sein Stigma und ein Austausch findet zwanglos beim gemeinsamen Arbeiten statt. Später finden Begegnungen und Feste für Alle statt. Dies stellt einen wertvollen Beitrag für die Integration von Menschen mit Beeinträchtigung in die Gesellschaft dar.

Durch die Einbindung unserer Mitarbeiter und Betriebe stellen wir dem Projekt viele Ressourcen des Johanneums zur Verfügung. Wir gewährleisten die Nachhaltigkeit des Projektes, indem wir uns verpflichten, die Installationen auch später zu erhalten und zu nutzen.