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Sauna in den Weieren – Winternutzung Frauenbad Dreilinden St.Gallen

Ziel unseres Projektes ist es, das Frauenbad Dreilinden durch eine Ergänzung mit einer Sauna für Alle zu beleben und die Drei Weieren mit einer attraktiven Zusatznutzung für den Winter als Naherholungsgebiet für die Region zu stärken.

Wir möchten mit der «Sauna in den Weieren» die einmalige Lage des Frauenbads Dreilinden an einem romantischen Waldweiher nutzen und im historischen Frauenbad eine winterliche Oase schaffen, in welcher sich Menschen vom und im Alltag erholen können. Ruhe, Gesundheit und Wohlbefinden stehen dabei im Vordergrund. Damit gewinnt die Bevölkerung der Region eine Sauna mit Naturweiher, die zur Lebensqualität beiträgt und in ihrer Art einmalig ist, weil sie ein ursprüngliches Saunaerlebnis ermöglicht. Wir sind überzeugt, damit eine Lücke im Wellnessmarkt der Region zu schliessen. Der damit verbundene Einbau von Warmwasserduschen und Toiletten stellt einen Zusatznutzen auch für den Sommerbetrieb dar: einerseits für die zum Teil älteren Badegäste, für welche der Weg zu den bestehenden sanitären Anlagen weit ist, und andererseits für die regelmässigen Lauftreffs.

Besonderen Wert legen wir auf eine dem historischen Frauenbad angepasste, ästhetisch hochstehende, stimmige und den Denkmalschutz berücksichtigende bauliche Umsetzung des Projektes. Mit der «Sauna in den Weieren» schaffen wir einen aussergewöhnlichen Ort, der weit über die Region ausstrahlt und zukünftig zu den schönsten Schweizer Naturgewässer-Saunen zählen wird.

Unser Projekt ist aus zwei unabhängigen Initiativen um den Frauenschwimmclub St. Gallen und von AnwohnerInnen aus dem angrenzenden Quartier St.Georgen entstanden. Durch das Sportamt der Stadt St. Gallen zusammengebracht, haben wir die Interessengruppe «Sauna in den Weieren» gegründet und engagieren uns während der gesamten Ausarbeitungs-, Planungs- und Bauphase ehrenamtlich. Weiter können wir auf freiwillige Helferinnen und Helfer aus dem Frauenschwimmclub zählen. Sobald wir Finanzierungszusagen erhalten und von der Stadt St. Gallen als Eignerin für die Realisierung des Projektes grünes Licht bekommen haben, werden wir uns als Genossenschaft konstituieren, um auch juristisch vollständig handlungsfähig zu sein.

Die Sauna im Frauenbad Dreilinden soll im Winter 2018 eröffnet werden. Zu diesem Zeitpunkt wird die Genossenschaft ein Betreiberteam eingesetzt haben und den Betrieb professionell führen. Nach der Amortisation der Investitionskosten ist eine Übertragung des Betriebs an die Stadt St. Gallen vorgesehen, welche damit gegebenenfalls einen Zuschuss zur Deckung ihres derzeit defizitären Sommerbadebetriebs erhält. Dadurch ist die Nachhaltigkeit des Projektes gewährleistet.

Das Sportamt der Stadt St. Gallen als Betreiber der Anlage steht unserem Projekt wohlwollend gegenüber. Unser Projekt sieht keine sichtbaren baulichen Veränderungen an der denkmalgeschützten Gebäudehülle des Frauenbads Dreilinden vor. Die städtische Denkmalpflege schätzt die Realisierung als grundsätzlich möglich ein.

Meilensteine

06. Juni 2017

Am Donnerstag 8. Juni 2017, 19:00 Uhr, wird im Frauenbad Dreilinden die Ausstellung zum Ideenwettbewerb Architektur WEIERE SAUNA eröffnet.

Das St.Galler Architekturbüro Barão-Hutter GmbH gewann den Studienauftrag zur WEIERE SAUNA. Das Siegerprojekt sowie die vielfältigen Beiträge der weiteren fünf eingeladenen Architekturbüros werden vom 9. bis 30. Juni 2017 im Familienbad Dreilinden ausgestellt.

26. April 2017

Boxen mit einem Glasdach, ein Erker mit Bistro und ein Spezialtextil, um den Nebel aufzufangen: Am 24. April haben die Architekten von Barão-Hutter ihre Pläne für die Sauna im Frauenbad Dreilinden vorgestellt.

Lesen Sie mehr dazu im Beitrag des St.Galler Tagblatts

Bild: Barão-Hutter

17. November 2016

«Eine Sauna für Naturverbundene», titelt St.Galler Nachrichten. Bis im Winter 2018 die Sauna auf dem Areal des Frauenbads Dreilinden eröffnet werden kann, müssen diverse Aufgaben noch erledigt werden. Nächsten Sonntag, den 20. November, informieren die Initianten vor Ort über das weitere Vorgehen und die nächsten Schritte.

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