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Neubau Funpark Wil

Bei diesem Projekt geht es grundsätzlich darum, dass für die Kinder, die Jugendlichen und die Junggebliebenen ein neuer Funpark für Rollsportarten beim IGP Sportpark Bergholz in Wil entstehen soll.

Meilensteine

20. Juni 2018

Jetzt geht's los!

Am 20. Juni 2018 haben sich die Vertreter des Stadtrats, des Sportparks Bergholz, der IG Funpark, der Kantonsschule Wil, der Bauunternehmung und unser Projektgötti Michael Frei auf dem Platz hinter dem Sportpark Bergholz für den Spatenstich getroffen, an dem noch am selben Tag die Bauarbeiten für den Funpark Wil begonnen haben. Im Herbst soll dieser die Skate-Anlage beim Wiler Stadtweier ersetzen und zu einem neuen Treffpunkt werden. Der Skatepark wird aus einem Bowl-Bereich und einem Street-Teil bestehen. Der Bowl gleicht einer Schüssel, im Street-Bereich werden Elemente aus der Stadt wie Treppen oder Geländer nachgebaut. Durch die Kombination der verschiedenen Elemente entstehen unterschiedlich schwierige Hindernisse. Zusätzlich wird ein Hartplatz gebaut, der insbesondere für den Sportunterricht der Kantonsschule eine wichtige Bedeutung hat. Der neue Skatepark wurde von der IG Funpark mit einer Petition mit über 1100 Unterschriften mitinitiiert. Die Realisierung des Skateparks ist zudem ein Legislaturziel des Stadtrats und eine Massnahme im Rahmen des Aktionsplans «Kinderfreundliche Gemeinde». Der Vorsteher des Departements Soziales, Jugend und Alter, Stadtrat Dario Sulzer, freut sich: «Dass wir heute mit dem Neubau des Skateparks starten können, ist ein toller Erfolg für die IG Funpark und alle Rollsportbegeisterten. Das unermüdliche jahrelange Engagement der jungen Menschen hat sich ausbezahlt.» Das Eröffnungsfest ist am 20. Oktober 2018 geplant. Das Angebot im Bergholz wächst zudem weiter. Der Kletterclub Wil realisiert mit Unterstützung der Stadt eine öffentlich zugängliche Boulderanlage.

06. Mai 2017

Engagement dreidimensional in Szene gesetzt

Der Arbeitgeberverband Region Wil feierte am 6. Mai 2017 sein 75-jähriges Bestehen. Die St.Galler Kantonalbank in Wil stellte an ihrem Stand die zwei Jubiläumsprojekte Funpark Wil und Neubau Pfadiheim Wil in den Mittelpunkt. Die 3D-Strassenmalerei lud die Besucherinnen und Besucher zum Posieren ein. Auf dem vier auf acht Meter grossen Abbild des geplanten Funparks zeigten Funakrobaten mit ihren fahrbaren Untersätzen ihr Können.

10. Februar 2017

«Yes we can»: Die Vorlage zu einem neuen Funpark in Wil wurde heute mit 37:0 Ja Stimmen vom Parlament der Stadt Wil angenommen. Nach insgesamt fünf Jahren Arbeit die in das Projekt investiert wurden, freut sich das Team, dass das Projekt nun endlich umgesetzt werden kann!

Der Verein Funpark Wil feiert und bedankt sich herzlich bei allen die das möglich gemacht haben!

Informationen zum Projekt

Die Skateranlage, die zur Zeit am Wiler Weier steht, ist zu klein, veraltet und entspricht nicht mehr gängigen Sicherheitsnormen. Das Provisorium, welches im Sommer 1995 erstellt wurde, soll ersetzt werden.

Dafür wurde vom Verein Funpark Wil in Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit Wil bereits vieles unternommen:

Es wurden mit einer Petition 1143 Unterschriften gesammelt. Mit einem auf Funparks spezialisierten Planer wurde ein Vorprojekt entworfen, der daraus resultierte Plan wurde in ein Massstab getreues Modell veranschaulicht. Um Geld zu organisieren, wurde am Weihnachtsmarkt ein Stand betrieben und in den letzten zwei Jahren jeweils im Frühling eine Jam Session am Wiler Weier organisiert. Das Engagement des Vereins ist hoch und die Mitglieder sind motiviert, daran weiter zu arbeiten. Natürlich arbeiten alle Vereinsmitglieder ehrenamtlich und freiwillig an diesem  Projekt.

Durch den Neubau eines Funparks wird der Ruf der Stadt Wil als Sportstadt gefestigt. Es gibt viele junge Rollsportler und Rollsportlerinnen in der Region, die eine weite Anreise für ihr Hobby in Kauf nehmen müssen. Durch einen Neubau in Wil werden diese Wege verkürzt. Die Sportförderung wird dadurch unterstützt und die Familien und SportlerInnen entlastet. Durch die Integration in den IGP Sportpark Bergholz setzt die Stadt Wil und der Kanton St. Gallen ein Zeichen, dass auch der Rollsport als richtiger Sport angesehen und gefördert wird.

Das Projekt ist auf verschiedenen Ebenen nachhaltig. Dadurch, dass der Funpark aus Beton gebaut werden soll, werden die Kosten für Reparaturen und Neuanschaffungen gesenkt. Da der Funpark sicher vor Vandalismus ist, werden auch materielle Ressourcen geschont. Zudem wird der Funpark ein Treffpunkt für RollsportlerInnen und deren Familien werden, was zu sozialem Zusammenhalt führen soll.

Das Projekt wurde im Stadtparlament bereits diskutiert. Keine der Parteien hat sich negativ dem Projekt gegenüber geäussert. Neben ein paar anderen Anmerkungen, ist vor allem die Frage der Finanzierung gestellt worden. Es wurde beschlossen, dass der Verein Funpark Wil sich an den anfallenden Kosten beteiligen soll. Der Verein hat daraufhin einige Stiftungen angeschrieben. Die Antworten stehen jedoch noch aus. Wenn die Finanzierung geklärt ist, stehen die Chancen für die Realisierung dieses Projektes somit sehr gut.