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Neubau Skatepark Wil

Bei diesem Projekt geht es grundsätzlich darum, dass für die Kinder, die Jugendlichen und die Junggebliebenen ein neuer Funpark für Rollsportarten beim IGP Sportpark Bergholz in Wil entstehen soll.

Meilensteine

28. Mai 2019

TVO-Beitrag vom Mai 2019

18. Mai 2019

Was lange währt wird endlich gut!

Sehr gut sogar! Denn der neu erstellte Skatepark im Bergholz war die Mühe und die Geduld wert. An der offiziellen Eröffnung vom Samstag, 18. Mai 2019, waren alle Beteiligten froh über das unverhoffte Wetterglück. So stand im Bergholz alles im Zeichen des Sports. Rund um den Skatepark wurden Fussballspiele ausgetragen, an der neuen Boulderanlage wurde eine lehrreiche Klettershow gezeigt und ein mobiler Pumptrack stand für die Kleinsten zur Verfügung, die noch nicht mit den Best Trick Cracks auf dem Skatepark mithalten konnten.

Stadtrat Dario Sulzer, Departement Soziales, Jugend und Alter, begrüsste die Gäste, die mit einem repräsentativen Apéro auf Skateboards (ohne Rollen) verwöhnt wurden mit den Worten: «In der Politik ist ein langer Atem notwendig.» So sei er 2013 erst zwei Wochen im Amt gewesen, als die Rollsportfans einen ersten Konzeptentwurf mit einem sportlichen Fahrplan für den Skatepark eingereicht hätten. Heute, rund sechs Jahre später, sei es endlich so weit und der Stadt Wil, ihres Zeichens kinderfreundliche Gemeinde, könne der Skatepark offiziell übergeben werden. Sein herzlicher Dank ging vor allem an Christian Moser, den Präsidenten des Vereins Funkpark, dessen Geduld bis zum erfolgreichen Schluss gehalten habe.

«Hals- und Beinbruch!», wünschte Stadtrat Daniel Stutz, Departement Bau, Umwelt und Verkehr und zeigte sich erfreut, dass in Zeiten der Klima-Diskussion solche Projekte realisiert werden. Ein Skatepark ermögliche, dass das Angebot in Wil noch attraktiver werde, die Leute in der Stadt ihre Freizeit gestalten können und so weniger CO2 ausgestossen würde.

Hanspeter Wohlwend, Geschäftsleitungsmitglied der St.Galler Kantonalbank: «Im Vordergrund steht das soziale Miteinander von Rollsportlerinnen und Rollsportlern sowie die Begegnungen zwischen Jung und Alt.» Etwas Gutes und Nachhaltiges zu schaffen, sei nur gemeinsam möglich. Deshalb seien er und die St.Galler Kantonalbank stolz auf die Leistung aller Beteiligten, die mit dem Skatepark etwas Einzigartiges geschaffen haben, das über Generationen hinweg Freude bereite.

15. Mai 2019

Der Skatepark wird am 18. Mai 2019 feierlich eröffnet. Alle sind herzlich eingeladen.

Food- und Getränkemeile, Best Trick Contest, Mobiler Pumptrack, Boulder Anlage, Mini-Soccer-Feld mit DJ Rollin Bee and Friends.

  • 11.30 Begrüssung zur offiziellen Eröffnung
  • 14.00 Showklettern beim Boulderblock (Kletter Club Wil)
  • 15.00 Best Trick Contest (Verein Funpark Wil, supported by doodah)
  • 17.00 Festende

Flyer herunterladen

Informationen zum Projekt

Die Skateranlage, die zur Zeit am Wiler Weier steht, ist zu klein, veraltet und entspricht nicht mehr gängigen Sicherheitsnormen. Das Provisorium, welches im Sommer 1995 erstellt wurde, soll ersetzt werden.

Dafür wurde vom Verein Funpark Wil in Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit Wil bereits vieles unternommen:

Es wurden mit einer Petition 1143 Unterschriften gesammelt. Mit einem auf Funparks spezialisierten Planer wurde ein Vorprojekt entworfen, der daraus resultierte Plan wurde in ein Massstab getreues Modell veranschaulicht. Um Geld zu organisieren, wurde am Weihnachtsmarkt ein Stand betrieben und in den letzten zwei Jahren jeweils im Frühling eine Jam Session am Wiler Weier organisiert. Das Engagement des Vereins ist hoch und die Mitglieder sind motiviert, daran weiter zu arbeiten. Natürlich arbeiten alle Vereinsmitglieder ehrenamtlich und freiwillig an diesem  Projekt.

Durch den Neubau eines Funparks wird der Ruf der Stadt Wil als Sportstadt gefestigt. Es gibt viele junge Rollsportler und Rollsportlerinnen in der Region, die eine weite Anreise für ihr Hobby in Kauf nehmen müssen. Durch einen Neubau in Wil werden diese Wege verkürzt. Die Sportförderung wird dadurch unterstützt und die Familien und SportlerInnen entlastet. Durch die Integration in den IGP Sportpark Bergholz setzt die Stadt Wil und der Kanton St. Gallen ein Zeichen, dass auch der Rollsport als richtiger Sport angesehen und gefördert wird.

Das Projekt ist auf verschiedenen Ebenen nachhaltig. Dadurch, dass der Funpark aus Beton gebaut werden soll, werden die Kosten für Reparaturen und Neuanschaffungen gesenkt. Da der Funpark sicher vor Vandalismus ist, werden auch materielle Ressourcen geschont. Zudem wird der Funpark ein Treffpunkt für RollsportlerInnen und deren Familien werden, was zu sozialem Zusammenhalt führen soll.

Das Projekt wurde im Stadtparlament bereits diskutiert. Keine der Parteien hat sich negativ dem Projekt gegenüber geäussert. Neben ein paar anderen Anmerkungen, ist vor allem die Frage der Finanzierung gestellt worden. Es wurde beschlossen, dass der Verein Funpark Wil sich an den anfallenden Kosten beteiligen soll. Der Verein hat daraufhin einige Stiftungen angeschrieben. Die Antworten stehen jedoch noch aus. Wenn die Finanzierung geklärt ist, stehen die Chancen für die Realisierung dieses Projektes somit sehr gut.