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Brache Lachen – Freiraum fürs Quartier

Das Quartier Lachen-Schönenwegen verfügt über mehrere Grünflächen und Spielplätze sowie zwei Familiengärten. Viele Kinder im Quartier erleben trotz allem eine Kindheit mit wenig Naturkontakt. Der sinnliche Kontakt mit den Elementen ist beschränkt auf den Rasen und die Spielgeräte.

Meilensteine

12. Juli 2018

Ferienglück auf Atlantis

Seit Anfang Woche wird im Waldaupark in St. Gallen gekocht, gespielt, gebastelt, gebaut, erzählt, zugehört, getanzt, bewegt, Theater gespielt, geträumt … Organsiert hat die Sommerplauschwoche Atlantis der Verein tiRumpel.

02. Juli 2018
23. April 2018

Informationen zum Projekt

Hier möchten wir mit dem Projekt Brache Lachen Gegensteuer geben und echte Naturerlebnisse ermöglichen. Ein Platz, wo gemeinsam gegrillt, gekocht, getanzt, gespielt werden, wo verschiedene Lebensformen und Hintergründe eingebracht werden und ein zeitgemässes, interkulturelles Zusammenleben stattfinden kann, bereichert das Quartier sehr.

Der Verein tiRumpel hat langjährige Erfahrung in der Offenen Arbeit mit Kindern im Lachenquartier. Immer wieder haben wir auch den öffentlichen Raum uns kurzfristige Zwischennutzungen für unsere Aktivitäten im Quartier genutzt. Deshalb wurden wir vom Liegenschaftenamt der Stadt St. Gallen angefragt, ob wir eine leerstehende Parzelle für ein Projekt nutzen möchten. Die Stadt hat uns die Brache an der Schönausttrasse 66/68 in Gebrauchsleihe überlassen. Uns bot sich dadurch endlich die Möglichkeit den Traum von einer Kinderbaustelle im Quartier umzusetzen. Aus finanziellen und personellen Gründen möchten wir für die Kinderbaustelle keine Öffnungszeiten während der ganzen Woche anbieten. Auch war es uns ein sehr grosses Anliegen, die Brache Lachen verschiedensten Menschen zugänglich zu machen und so einen Begegnungsort im Quartier zu schaffen.

Das Gartenbauamt hat die Brache soweit hergerichtet, dass der Pilotbetrieb im März 2016 starten konnte. Die vier Trägerorganisationen der IG Brache Lachen («Verein tiRumpel», «HEKS Neue Gärten Ostschweiz», «Gartenkind» und die Abteilung dezentrales Wohnen der «Valida») planen nach dem Pilotjahr eine Betriebszeit von mindestens fünf Jahren. Deren Finanzierung ist noch nicht gesichert.

Zielgruppen

Die Angebote auf der Brache Lachen richten sich zum Einen gezielt an die Projektteilnehmenden der einzelnen Organisationen: Kinder aus dem Quartier und deren Familien bei der Kinderbaustelle «tiRumpel Werk» und dem Projekt «Gartenkind», Flüchtlinge und deren Familien beim Projekt «Neue Gärten Ostschweiz» und die BewohnerInnen der dezentralen Wohngruppe von «Valida». Zum Anderen werden mit den verschiedenen Aktivitäten auf der Brache Lachen auch weitere Quartierbewohnerinnen und -bewohner angesprochen Bei der Durchführung aller Angebote gibt es Raum und Bedarf für freiwillig Mitarbeitende.

Nachhaltigkeit

Nach einer einjährigen Pilotphase möchten wir in eine mehrjährige Betriebszeit übergehen. Hier wird der Betrieb unter der Projektleitung, die beim Verein tiRumpel liegt, mit einer Betriebsgruppe bestehend aus den unterschiedlichen Nutzerinnen und Nutzern gewährleistet. Aus dem laufenden Projekt entstehende Verbindungen und Ideen sollen Raum finden in der lebendigen Weiterentwicklung der Brache Lachen. Es werden zusätzliche Öffnungszeiten angestrebt und allfällig kann das Gelände noch ausgeweitet werden.