Teilen

Kokonsum in St. Gallen

Das vorrangige Ziel des Projektes ist den Kanton St. Gallen durch die Bewerbung von Kokonsum zu vereinen.

Kokonsum bezeichnet das Teilen von Gütern und Dienstleistungen durch Personengruppen und verändert das Bedürfnis Produkte zu besitzen zu einem Bedürfnis Zugang zu Produkten zu haben. Durch Kokonsum wird sozialer und kultureller Austausch möglich, das Zusammenhaltgefühl wird gestärkt, Ausgaben werden gesenkt und neue Perspektiven für den ganzen Kanton St. Gallen eröffnet.

Bürger können Güter, Wissen und Fertigkeiten mit anderen Bewohnern austauschen oder teilen, mit denen sie sonst keinen Kontakt hätten. Durch Kokonsum fällt weniger Müll an, wodurch das Stadtbild verbessert wird. Es gibt einen starken Impuls für nachhaltige Entwicklungen die Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen mit sich bringen und die Einstellung zum Konsumverhalten beeinflussen.

Zur Realisierung des Projektes bedarf es Onlinemedien, insbesondere soll eine Smartphoneapp, eine Homepage und Facebookseite zur Verfügung stehen. In die Smartphoneapp soll eine genaue Karte vom Kanton St. Gallen implementiert werden, die den Nutzern erlaubt Gegenstände oder Dienstleistungen anzubieten oder nach solchen zu suchen. Die App erlaubt allen Nutzern die Angebote und Suchanfragen einzusehen und ermöglicht sofort auf die Anzeigen zu reagieren. Über Geolokalisation können die Nutzer ihre Suche eingrenzen und werden per Push-Nachricht darauf hingewiesen wenn sich ein passendes Angebot in Ihrer Nähe befindet.

Die Website und die Facebook Page sollen ähnlich, wenn auch ohne Push-Nachricht funktionieren. Die Website soll ein Forum haben, in dem regelmässig Anzeigen aufgegeben und Vorschläge besprochen werden können. So können Geld und Ressourcen gespart werden. Gleichzeitig wird die Nachhaltigkeit gefördert und der Zusammenhalt der St. Gallener Bürger gestärkt.

Durch die Arbeit mit moderner IT unterstreicht das Projekt das Hochtechnologieprofil von St. Gallen, dem ICT Zentrum der Ostschweiz wo sich die berühmten EMPA Labore und das neue Startfeld Innovation Center niedergelassen haben. Das World Resources Forum (an der EMPA St. Gallen) wird das  Kokonsumprojekt unterstützen und weltweit publizieren.