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INDUSTRIEwandel
industrieWANDERN

Wir spüren einen «Unort» auf – ein brachliegendes oder ungenutztes Areal, eine Fläche oder ein Gebäude im Kanton St. Gallen oder Appenzell Ausserhoden und öffnen Zonen mit industriegeschichtlichem Hintergrund temporär für die Bevölkerung. Eine Einladung zum bewandern, hinschauen, entdecken, staunen, erleben, geniessen und mitgestalten.

wan|del
- der Vorgang, dass ein Zustand in einen anderen Zustand übergeht.
Veränderung, Erneuerung, Umgestaltung, Wandlung

wan|dern
- Zur Erholung einen Weg beschreiten, über einen längeren Zeitraum.
Hinschauen, Entdecken, Staunen, Geniessen, Erleben

Die Zonen existieren jenseits einer breiten öffentlichen Wahrnehmung, jedoch mitten unter uns und haben heute noch viel zu erzählen, über Uns, aus dem Gestern und für die Zukunft.

Das Areal, dessen Geschichte und vor Ort vorhandene Objekte und Materialien bilden den Fundus für diese Trilogie. Das Projekt umfasst drei eigenständige, durch den Arealkontext gerahmte Veranstaltungen nach dem Credo: Aus dem Ort mit dem Ort für den Ort am Ort.

Die Bevölkerung als Gestalter, die Kulturvereine als Ordner, der Ort als Bühne. Die Initianten ermöglichen die Rahmenbedingungen und kuratieren die Ereignisse.

Die Veranstaltungsreihe bietet ein neuartiges Wandererlebnis im Wandel der Zeit. Ungenütztem wird neues Leben eingehaucht, es wird gesammelt, entstaubt, geordnet und fein säuberlich präsentiert. Die Kontextverschiebung ermöglicht neue Sichtweisen auf Vorhandenes und Vergangenes. Abschliessend wird das Zusammengetragene zu Neuem verarbeitet, geschraubt, geschweisst, genagelt, verzurrt…

Die einzelnen Veranstaltungen werden jeweils durch thematisch kulturelle und kulinarische Rahmenveranstaltungen abgerundet und sprechen eine vielschichtige Bevölkerung an.

Die Initianten haben verschiedene Areale recherchiert, Potential aufgedeckt und erste Kontakte für eine Zwischennutzung hergestellt.